Was ist agiles Projektmanagement?

Was ist agiles Projektmanagement?


Agiles Projektmanagement gewinnt bei der Projektplanung immer mehr an Boden. Die wichtigsten Fakten über die dazugehörigen Prozesse gibt es hier im Überblick.

Die Wurzeln agilen Handelns

Erste Elemente des agilen Projektmanagements wurden bereits 1957 in die Tat umgesetzt. In den Siebzigerjahren gewann diese Art des Projektmanagements durch ein Thesenpapier des Informatikers Winston Royce weiter an Profil. Im Jahr 2001 erschien dann das „Agile Manifest“ mit seinen zwölf Grundprinzipien zur Softwareentwicklung. Es stellt den Menschen in den Mittelpunkt und ist bis heute Grundlage des agilen Projektmanagements. Erdacht wurde das Manifest von 17 Softwareentwicklern, die aufgrund ihrer Erfahrungen neue Entwicklungsmethoden diskutierten.

Damit hat das agile Projektmanagement seine Wurzeln in der Softwareentwicklung. Mittlerweile haben auch andere Branchen das Prinzip übernommen, dazu gehören unter anderem

  • das Bauwesen,
  • das Bildungswesen,
  • die Finanzwelt und
  • das Marketing.

Agiles Projektmanagement – Zertifizierung für Fachkräfte

Fach- und Führungskräfte aus diesen Branchen können sich für agiles Projektmanagement zertifizieren lassen. Vorbereitende Trainings und Workshops werden unter www.kayenta.de/projektmanagement-zertifizierung.html und von anderen Seminaranbietern angeboten.

Wie wird agiles Projektmanagement umgesetzt?

Im Gegensatz zu den traditionellen Methoden des Projektmanagements, die oft als starr und schwerfällig kritisiert werden, setzt agiles Projektmanagement auf kleine, flexible Teams. Sie werden auf Unteraufgaben innerhalb des Projekts angesetzt.

Die Teams treffen sich während der Umsetzungsphase regelmäßig in kurzen Abständen, um den Projektstand für alle Beteiligten zu dokumentieren sowie Probleme zu erkennen und zu lösen. Im Vergleich zum traditionellen Projektmanagement lassen sich kurzfristige Änderungen im Projektverlauf durch die erhöhte Kommunikation schneller umsetzen. Die Teams arbeiten flexibler und effizienter, wodurch die Wahrscheinlichkeit zum Erreichen der Kundenziele steigt.

Das ist selbst dann der Fall, wenn sich die Anforderungen des Kunden in Bezug auf das zu entwickelnde Produkt oder die Dienstleistung kurzfristig ändern. Möglich wird dies durch die schnelle Wiederholung in sich geschlossener Projektprozesse und das zeitnahe Lösen von Problemen im Prozessverlauf.

Die Vorteile des Konzepts

In der permanenten Bestandsaufnahme liegt der größte Vorteil gegenüber dem traditionellen Projektmanagement. Dort muss unter Umständen erst das Ende einer längeren Projektphase abgewartet werden, um feststellen zu können, welche Ziele nicht erreicht wurden.

Zu den weiteren Vorteilen des agilen Projektmanagements gehören die bessere Fokussierung auf besondere Anforderungen seitens des Kunden, eine optimierte Kontrolle für den Projektmanager und höhere Erfolgschancen durch eine stärkere Fokussierung in kürzerer Zeit. Derzeit kommen im agilen Projektmanagement vor allem die Methoden Scrum, Kanban, Crystal und Scrumban zum Einsatz.


 

FAQ zum Thema Projektmanagement:

Was ist Projektmanagement?

“Projektmanagement wird als Managementaufgabe gegliedert in Projektdefinition, Projektdurchführung und Projektabschluss. Ziel ist, dass Projekte richtig geplant und gesteuert werden, dass die Risiken begrenzt, Chancen genutzt und Projektziele qualitativ, termingerecht und im Kostenrahmen erreicht werden.” Quelle: wirtschaftslexikon.gabler.de – 28.12.2017

Wann braucht man Projektmanagement?

Wenn in einem Unternehmen eine neue bzw. eine einmalige Sache umgesetzt wird, dann geschieht das meist in Form von Projektmanagement. Das kann der Fall sein, wenn beispielsweise ein Qualitätsmanagementsystem im Unternehmen eingefüht wird. Ein weiteres Beispiel dafür wo Projektmanagement angewandt wird, ist die Einführung einer neuen Software.

Was sind die wichtigsten Größen im Projektmanagement?

Der Projektmanager hat die Aufgabe, die Erwartungen der Stakeholder an das Projekt so weit wie möglich zu erfüllen (WIKIPEDIA 28.12.2017). Die wichtigsten Größen bzw. Einflussfaktoren dafür sind:

  • Zeit
  • Inhalt, Umfang und Qulität der Projektergebnisse
  • Kosten

Welche Phasen hat ein Projekt üblicherweise?

Üblicherweise besteht ein Projekt aus den folgenden Phasen:

  • Projektdefinition
  • Projektplanung
  • Projektdurchführung und -kontrolle
  • Projektabschluss

Was kannst du als Projektleiter verdienen?

Wer an einem Projekt bzw. mehrere Projekten beteiligt ist, spielt sicherlich auch mal mit dem Gedanken Projekte zu leiten. Dieser Job geht mit viel Verantwortung einher und ist sicher nicht jedermans Sache. Denoch möchte man, wenn man schon mit dem Gedanken spielt wissen, welche Verdienstmöglichkeiten es gibt.

So leicht ist hier leider dennoch keine Antwort zu nennen. Schließlich hängt das Gehalt von verschiedenen Faktoren ab. Ein Projektleiter im Maschinenbau wird mehr verdienen, als dies im Handwerk oder der Gastronomie der Fall ist. Zumindest ist das in der Regel so. Das ist aber nicht einzige Faktor der Einfluss auf das Gehalt ist. So spielt auch die Region oder die größe des Unternehmens sowie die Erfahrung eines Projektleiters bzw. eine Projektleiterin eine Rolle.

Eine Quelle die icht dazu gefunde habe ist Gehalt.de. Danach beträgt das Gehalt als Projektleiter zwischen 3900 Euro und 6400 Euro brutto. Das ist schon mal eine ordentliche Summe, oder? Wenn du dabei in Bayern arbeitest, wirst du im Schnitt 5130 Euro brutto verdienen. In Brandenburg sind es hingegen nur 3750 Euro brutto. Das zeigt schon welche Große Rolle alleine die Region für dein Einkommen als Projektleiter spielt.

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