Du hast eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen? Du möchtest mehr erreichen und einen weiteren Schritt auf der Karriereleiter gehen? Dann kann die Aufstiegsfortbildung zum Geprüften Bilanzbuchhalter IHK genau das Richtige für dich sein.

In diesem Artikel möchte ich dir die beliebte Fortbildung vorstellen.

Was macht ein Bilanzbuchhalter?

Aufstiegsfortbildung zum Geprüften Bilanzbuchhalter

Bei der Aufstiegsfortbildung zum Geprüften Bilanzbuchhalter IHK handelt es sich um eine der beliebtesten Qualifikationen unter Fachpraktikern. Doch was kann man mit dem Abschluss anfangen? Was macht ein Bilanzbuchhalter bzw. eine Bilanzbuchhalterin?

Nun in diesem Beruf hast du hauptsächlich mit Zahlen zu tun. Du machst beispielsweise die Buchführung für eine Organisation und bist in Unternehmen für die Erstellung des Jahresabschlusses verantwortlich.

Ein weiteres Aufgabengebiet für Bilanzbuchhalter ist das analysieren und interpretieren. Dies hilft beispielsweise der Geschäftsleitung die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens zu erkennen und daraus dann Maßnahmen für die Zukunft abzuleiten.

Neben diesen Aufgaben kannst du als Geprüfter Bilanzbuchhalter auch steuerliche Sachverhalte bearbeiten und klären. Wenn du gut bist, kannst du es als Bilanzbuchhalter sogar bis zum kaufmännischen Leiter bringen.

Du siehst schon, dass dein Aufgabenfeld in diesem Beruf sehr umfangreich ist. In größeren Unternehmen wirst du dabei eher als Spezialist für ein bestimmtes Fachgebiet tätig sein. Oder du wirst eine Führungsposition haben.

In mittleren und kleineren Betrieben wirst du mehr Aufgaben wahrnehmen müssen. Je kleiner eine Firma ist, desto mehr wirst du Generalist sein müssen. Das kann so generalistisch sein, dass du für die kompletten kaufmännischen Belange eines Unternehmens verantwortlich bist.

Wer kann Bilanzbuchhalter werden?

Beim Abschluss „Geprüfter Bilanzbuchhalter IHK“ handelt es sich um einen anerkannten Fortbildungsabschluss. Dieser baut auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung auf.

Im Ideal bringst du also eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten kaufmännischen Ausbildungsberuf mit. Neben deiner Ausbildung brauchst du dann noch drei Jahre Berufserfahrung. Dies ist die erste Möglichkeit. Die erste Möglichkeit um zur Prüfung zugelassen zu werden.

Der zweite Weg führt über einen anerkannten Fortbildungsabschluss wie einen Fachwirt (beispielsweise Wirtschaftsfachwirt) oder Fachkaufmann zum Abschluss „Geprüfter Bilanzbuchhalter IHK“. Alternativ zu einem Fachwirt oder Fachkaufmann bringst du den staatlich geprüften Betriebswirt oder ein wirtschaftswissenschaftliches Studium mit. Bei diesem zweiten Weg zum Abschluss brauchst du mindestens zwei Jahre Berufspraxis.

Neben den zwei ersten Möglichkeiten gibt es noch einen dritten Weg. Du kannst auch ohne Ausbildung oder Fortbildungsabschluss Bilanzbuchhalter werden. In diesem Fall brauchst du sechs Jahre Berufspraxis in einem relevanten Bereich.

Die fachlichen Voraussetzungen sind wichtig um zugelassen zu werden. Du brauchst aber auch noch persönliche Stärken. Nur so wirst du die Fortbildung durchstehen. Du solltest es mögen mit Zahlen zu arbeiten. Außerdem musst du während der Fortbildung eine gute Lernfähigkeit mitbringen und auch Disziplin ist unheimlich wichtig.

Wo kann man den Bilanzbuchhalter machen?

Im Grunde genommen gibt es drei Wege diese Fortbildung zu machen. Der erste Weg führt über einen Vollzeitkurs. Das ist oft bei den Industrie- und Handelskammern selber möglich. Auch externe Bildungsträger wie Eckert Schulen bieten entsprechende Möglichkeiten an.

Neben einem Vollzeitkurs kannst du auch einen Teilzeitkurs in Erwägung ziehen. Bei einem Teilzeitkurs hast du den Vorteil, dass dieser meist sehr gut neben dem Beruf möglich ist. So brauchst du deinen Arbeitsplatz nicht aufgeben und kannst trotzdem deinen Abschluss angehen.

Ein dritter Weg zum Abschluss „Geprüfter Bilanzbuchhalter IHK“ ist ein Fernstudium. So ein Fernstudium ist beispielsweise bei der Fernschule ILS* möglich. Neben dem Ils bieten weitere Fernschulen wie SGD, aber auch die bereits erwähnten Eckert Schulen Möglichkeiten zu einem Fernstudium an.

Der Vorteil am Fernstudium ist, dass du dabei am flexibelsten lernst. Du brauchst dafür bis auf wenige Seminartage keine Präsenzveranstaltungen besuchen. Du kannst lernen wann und wo du möchtest. Ein weiterer Vorteil ist, dass du das Fernstudium in aller Regel 4 Wochen kostenlos testen kannst. Du gehst also kein großes Risiko ein.

Welche der Arten für dich das Beste ist, musst du für dich selber raus finden. Wenn du schon weißt, dass du dich nicht selber motivieren kannst, dann ist ein Fernstudium vielleicht nicht die beste Wahl. Wenn du berufstätig bist, dann ist hingegen ein Vollzeitkurs kaum möglich. In so einem Fall solltest du dann auf einen Teilzeitkurs oder das Fernstudium setzen.

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Bilanzbuchhalter oder Fachwirt werden?

Durch eine Fortbildung zum Bilanzbuchhalter Karriere machen

Wenn du noch am Anfang deiner Karriereplanung bist, dann wird dir bei deiner Recherche im Internet nicht nur der Bilanzbuchhalter auffallen. Häufig ist auch von einer Aufstiegsfortbildung zum Geprüften Fachwirt zu lesen. Da fragt man sich schnell welcher Abschluss den der richtige ist. Die Frage ist nicht ganz so leicht zu beantworten. Der Grund dafür ist, dass vor allem der Wirtschaftsfachwirt Schnittmengen mit dem Bilanzbuchhalter hat. Es gibt also durchaus viele Fortbildungsinhalte die gleich bzw. ähnlich sind.

Dennoch gibt es Unterschiede. So ist der Fachwirt viel stärker auf Führungsaufgaben ausgelegt. Die Fortbildung zum Geprüften Bilanzbuchhalter ist dabei viel mehr auf eine Fachposition ausgelegt.

Als Fachwirt kannst du auch als Buchhalter arbeiten. Als Geprüfter Bilanzbuchhalter bist du jedoch noch viel besser auf Buchhaltung, Jahresabschlussrechnung usw. spezialisiert.

Du merkst schon wie wichtig deine Ziele sind. Möchtest du in deinem Berufsleben Jahresabschlüsse erstellen und richtig tief in die Materie des Rechnungswesens eintauchen, dann ist die Fortbildung zum Bilanzbuchhalter die bessere Alternative. Das heißt aber nicht, dass du als Bilanzbuchhalter nur Fachaufgaben übernehmen kannst. Auch mit diesem Abschluss kannst du es bis zum kaufmännischen Leiter schaffen.

Als Wirtschaftsfachwirt kannst du beispielsweise auch ganz gut in der Personalabteilung, im Vertrieb, Einkauf oder anderen kaufmännisch geprägten Bereichen arbeiten. Als Bilanzbuchhalter bist du aber in 90 Prozent der Fälle im Rechnungswesen tätig und machst Buchhaltung bis hin zu Jahresabschlüssen und der Beratung des Managements in Finanzangelegenheiten.

Was sind die Fortbildungsinhalte beim Bilanzbuchhalter?

Du möchtest wissen was du lernen musst. Dann bekommst du hier die Antwort. Ich habe dazu als Recherchequelle die Fernschule ILS* und die IHK Akademie in Ostbayern verwendet. Da die Prüfungen überall gleich sind, sind es in der Regel auch die Fortbildungsinhalte.

Bei der Fernschule ILS beginnt dein Fernkurs mit Grundlagen der Betriebswirtschaft, VWL und Recht. Als nächstes tauchst du bereits sehr tief in entscheidende Themen ein. So lernst du Rechnungslegungsvorschriften nach HGB und IFRS kennen. Das ist extrem wichtiges Wissen. Schließlich musst du in der Buchführung und bei der Erstellung von Jahresabschlüssen sehr viele Gesetze und Vorschriften beachten.

Im weiteren Kursverlauf lernst du wie eine Jahresabschlussanalyse macht. Außerdem geht es um steuerliche Sachverhalte wie Körperschaftsrecht, Einkommenssteuerrecht, Doppelbesteuerungsabkommen uvm.

Das war aber immer noch nicht alles. Du lernst in einem weiteren Schritt Themen wie

  • Finanz-/Liquiditätsplanung und Finanzkontrolle
  • Finanzierungsarten
  • Verfahren der Investitionsrechnung
  • Kreditrisiken und Risikobegrenzung
  • Kredit- und Kreditsicherungsmöglichkeiten
  • Zahlungsverkehr

kennen. Selbstverständlich ist auch die Kosten- und Leistungsrechnung ein Teil der Fortbildung zum Geprüften Bilanzbuchhalter. Wenn du diese Bereiche kennengelernt hast, dann geht es in den Bereichen internes Kontrollmanagement sowie Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit um Themen wie

  • Interne und externe Kommunikation
  • Zielgruppengerechte Präsentationen
  • Personalmanagement
  • Personaleinsatzplanung und -steuerung
  • Führungsmethoden
  • Berufsausbildung
  • Personalentwicklung
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz

Aufstiegsfortbildung zum Geprüften Bilanzbuchhalter IHK per Fernstudium beim ILS
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Wie lernst man am besten für den Abschluss?

Lernen mag nicht jeder so gerne. Wir machen es zwar eigentlich immer und sehr oft auch unbewusst, wenn wir uns jedoch regelmäßig hinsetzen müssen, tun sich viele schwer. Doch wie lernst du für deinen Abschluss am besten.

Nun, ein allgemeingültiges Ding gibt es hier nicht. Ich kann dir daher nur Tipps geben, wie es meistens gut klappt.

Ein sehr guter Tipp ist, dass du regelmäßig lernst. Auch ich kenne jene die immer erst kurz vor den Prüfungen büffeln. Davon halte ich nichts. Es ist viel besser regelmäßig zu lernen. Wenn du das machst, dann wirst du die Lerninhalte nicht nur einfacher, sondern auch viel längerfristig lernen. Dann kannst du das wissen viel besser in der Praxis anwenden und lernst nicht nur für die Prüfungen.

Ein weiterer guter Tipp ist es, dass du Lernhilfen nutzt. Du kannst beispielsweise für Themen, welche du auswendig lernen musst, Lernkarteien und/oder entsprechende Lernprogramme nutzen. Damit ist es möglich wichtige Fakten immer wieder zu wiederholen und Themen und Zusammenhänge spielend zu lernen.

Was du auch tun solltest ist, dass du beim Lernen so viele Sinne wie möglich nutzt. Es hilft nichts, wenn du nur Bucher und Skripte liest. Du solltest wichtige Zusammenhänge für dich zusammenschreiben. Also nicht die gesamten Inhalte eines Buchs etc., sondern nur die wichtigen Dinge. Zudem kannst du das Ganze auch mit eigener Sprache aufnehmen und immer wieder anhören. Du kannst zudem auch Freunde und Bekannte als Lernhilfe nutzen. Erkläre ihnen was du gelernt hast. Das ist ein Beispiel dafür wie du fast alle Sinne nutzen kannst.

Je mehr Sinne du beim Lernen nutzt. Desto besser ist das. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Wir Menschen lernen am besten, wenn wir alle Sinne ins lernen mit einbeziehen. Das ist zwar aufwändiger allerdings lohnt es sich.

Ein weiterer Tipp zum Lernen ist, dass du Zeiten nutzt, in denen du aufnahmefähiger bist. Wir Menschen haben einen sogenannten Biorhythmus. Davon hast du sicherlich schon was gehört. Dieser sagt, dass wir Zeiten haben, in denen wir aktiver sind und mehr Wissen aufnehmen kann. Diese wechseln sich im Laufe eines Tages mit Zeiten der Müdigkeit und/oder Unkonzentriertheit ab. Wenn du die Zeiten nutzt, wo du sehr aufnahmefähig bist, ist das optimal. Wann diese Zeiten in deinem Fall sind, musst du für dich herausbekommen. Manche können im Vormittag besser lernen, andere sind in den Abendstunden aktiver.

Noch ein Tipp von mir ist, dass du Pausen einlegen musst. Es bringt dir nichts über Stunden nur zu lernen. Du solltest in etwa 45 bis 60 Minuten lernen und dann immer wieder eine Pause von ca. 5 Minuten einlegen. Nach der Pause kannst du wieder angreifen und weiterlernen bis zur nächsten Pause. Die Pausen solltest du am besten für etwas Bewegung und frische Luft nutzen. Geh als am besten raus oder an ein offenes Fenster und geh auch ein bisschen hin und her.

LERNTIPP: Versuche so viele Sinne wie möglich zu nutzen. Je mehr Sinne du beim Lernen nutzt, desto einfacher und besser wirst du in der Regel lernen.

Was auch sehr gut ist, wenn du Energie in Form von Ost oder Gemüse zu dir nimmst. Du kannst beispielsweise einen Apfel oder eine Banane in den Pausen essen. Du kannst dir aber auch kleine Gemüsesticks machen, welche du dann in der Pause bzw. in den Pausen genießt.

Was ist der Abschluss wert?

Mit dem Abschluss zum Geprüften Bilanzbuchhalter IHK hast du einen anerkannten Fortbildungsabschluss erhalten. Dieser ist staatlich anerkannt und wird auch von den Unternehmen sehr geschätzt. Laut dem „Deutschen Qualifikationsrahmen“ befindet sich der Abschluss auf der 6. Stufe.

Insgesamt besteht der Qualifikationsrahmen aus 8 Stufen. Auf der Stufe 6 befinden sich die Abschlüsse Meister, Fachwirt, der akademische Bachelorabschluss und auch der Bilanzbuchhalter.

Der Abschluss zum Geprüften Bilanzbuchhalter IHK befindet sich auf der Stufe 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens

Wenn du deine Fortbildung also erfolgreich beendest, dann kannst du sicher sein, dass du damit einen guten Schritt hin zur weiteren Karriere gegangen bist. Sicherlich gibt es keine Garantie für Erfolg. Die Chancen stehen jedoch sehr hoch. Eine Garantie gibt es nirgends.

Selbst wenn du anstelle der Aufstiegsfortbildung ein Hochschulstudium machen würdest, gäbe es keine Garantie. Wir können durch Fortbildungen wie diese nur unsere Chancen erhöhen.

Bilanzbuchhalter oder Studium – was lohnt sich wann?

Im Grunde gibt es in Deutschland zwei Ausbildungswege. Da ist auf der einen Seite der akademische Weg. Dieser besteht in vielen Fällen aus dem grundlegenden Bachelorabschluss und dem aufbauenden Master.

Auf der anderen Seite gibt es das berufliche Aus- und Fortbildungssystem. Dies beginnt meist mit einer Berufsausbildung im dualen System und führt über Aufstiegsfortbildung zu einer Karriere als Berufspraktiker.

Die Abschlüsse Bilanzbuchhalter und Bachelor sind, wie bereits erwähnt gleichwertig auf der Stufe 6 des deutschen Qualifikationsrahmens. Doch welcher Abschluss lohnt sich nun wann?

Nun, für den akademischen Weg ist es notwendig, dass du Abitur, die Fachhochschulreife oder einen gleichwertigen Abschluss hast. Dies ist bei Berufsanfängern nur der Fall, wenn du eine entsprechende Schule besucht hast. Erst mit einer Berufsausbildung und langjähriger Erfahrung kannst du auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife studieren.

So kannst du in diesem Fall schneller zum Abschluss Geprüfter Bilanzbuchhalter kommen als Bachelor werden. Hier spielt der Zeitvorteil für die Aufstiegsfortbildung.

Was du auch bedenken musst ist, dass der Bilanzbuchhalter mit 750 Unterrichtsstunden kürzer ist als ein Bachelor. Das heißt, dass du über die Aufstiegsfortbildung viel schneller fertig bist als beim Studium. Die Chancen stehen nicht weniger schlecht. Selbst wenn ein Bachelor mehr Workflow hat als ein Bilanzbuchhalter. Als Bilanzbuchhalter hast du ja auch eine Ausbildung und Berufserfahrung, die für dich sprechen. Das ist beim Bachelor nicht immer der Fall, da man ja auch ohne eine Ausbildung und Erfahrung studieren kann.

Für viele Weg die du gehen kannst, ist also die Aufstiegsfortbildung der schnellere Weg. Dieser bietet ebenso viele Möglichkeiten und es gibt noch weitere Fortbildung, welche du machen kannst und du könntest damit dann auch noch studieren.

Doch nicht für jedes Ziel ist die Fortbildung die bessere Wahl. So finden sich im Top-Management von großen Firmen und vor allem bei Dax-Konzernen eher weniger Berufspraktiker. Das Top-Management ist bis auf wenige Ausnahmen mit Akademikern besetzt. Hier ist ein Hochschulstudium die bessere Wahl. Wenn auch hier ein Bachelor in aller Regel nicht ausreicht.

Wenn du wissenschaftlich arbeiten möchtest, dann ist auch in diesem Fall der Weg über das Hochschulstudium der bessere. Du siehst schon, dass es von großer Bedeutung ist welche Ziele du hast. Bevor du dich für oder gegen einen Weg entscheidest, solltest du wissen welche Ziele du verfolgst. Erst dann kannst du dich für oder gegen einen Weg entscheiden.

Um für dich den besten Weg zu finden, musst du dir deiner Ziele bewusst werden. Wenn du weißt was du willst, dann findest du auch deinen Weg.

Was sollte man nach dem Bilanzbuchhalter studieren?

Wenn du deinen Abschluss zum Geprüften Bilanzbuchhalter IHK in der Tasche hast und du studieren möchtest, dann hast du viele Möglichkeiten. Mit dem Bilanzbuchhalter kannst du theoretisch alle Studiengänge in Erwägung ziehen.

Doch was sollte man nach dem Bilanzbuchhalter studieren? Wie schon mehrfach erwähnt hängt das von deinen Zielen ab. Möchtest du einen neuen beruflichen Weg einschlagen, ist das mit einem Hochschulstudium in aller Regel möglich. Dann solltest du für dich herausbekommen, was du machen willst.

Möchtest du deine Karriere weiter vorantreiben, dann sind wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge oder Studiengänge im Bereich Recht die bessere Wahl. Durch ein Studium, beispielsweise in BWL, kannst du deinen Lebenslauf sicherlich aufwerten. Dadurch ist nicht nur mehr Verantwortung, sondern auch ein höheres Gehalt möglich.

Auch mit einem Studium im Bereich Recht wie beispielsweise Wirtschaftsrecht, kannst du deinen Lebenslauf sicherlich aufwerten.

Was du vor deinem Studium machen solltest ist, dass du dich genau informierst. Du findest viele wertvolle Informationen im Internet. Auch Leute, die diesen Weg schon gegangen sind, können dir Hilfe geben. Schau dich dazu auf Xing oder in deinem Bekanntenkreis um. Frage diese Leute gezielt nach ihren Erfahrungen und lass dir Tipps geben.

Was du hier nicht machen solltest ist, dass du auf Leute hörst, die keine Ahnung haben. Es gibt nicht wenige Menschen, die dir diesen Weg aus Neid oder sonstigen Gründen vielleicht ganz gerne ausreden wollen. Du musst darauf achten so objektiv wie möglich an die Sache ran zu gehen. Das geht auf keinen Fall mit Menschen, die keine Ahnung davon haben, weil sie diesen Weg nicht gegangen sind oder sich damit auch nicht wirklich befasst haben.


Fernstudium nach dem Bilanzbuchhalter:


Welche Weiterbildungs-möglichkeiten gibt es?

Dass du nach deiner Aufstiegsfortbildung zum Bilanzbuchhalter studieren kannst weißt du schon. Doch du hast auch noch weitere mögliche Wege. So kannst du einen weiteren Schritt bei der IHK gehen. Über dem Bilanzbuchhalter auf der Stufe 7 des deutschen Qualifikationsrahmens steht der Geprüfte Betriebswirt IHK. Dieser Abschluss währe die nächstmögliche Stufe. Neben dem Betriebswirt bei der IHKg gibt es noch jenen bei der Handwerkskammer. Du kannst auch den Geprüften Betriebswirt HWO bei der Handwerkskammer machen. Ob sich das lohnt hängt von deinen Zielen ab.

Neben einer weiteren Aufstiegsfortbildung kannst du aber auch verschiedene Anpassungsfortbildungen machen. Dadurch erweiterst oder vertiefst du deine Kenntnisse. Du könntest beispielsweise Englischkurse machen. Diese helfen dir dabei auch international zu arbeiten. Neben Englischkursen bieten sich aber auch fachliche Weiterbildungen oder IT-Kurse an. Je nach Zielen und Interessen solltest du deine Schwerpunkte setzen.

Was wird verdient?

Zum Schluss dieses ausführlichen Textes möchte ich noch auf das Thema Einkommen eingehen. Als Geprüfter Bilanzbuchhalter IHK wirst du in den meisten Fällen mehr Geld als mit einer Ausbildung verdienen. Du kannst wie bereits erwähnt bis hin in die kaufmännische Leitung gelangen und sogar mehr oder fast 100 000 Euro im Jahr verdienen. Natürlich ist das nicht zum Berufsstart möglich, jedoch mit mehrjähriger Berufserfahrung schon.

Im Internet finden sich zum Abschluss des Bilanzbuchhalters viele Zahlen. So verdienst du mit dem Abschluss der Website www.roberthalf.de bereits zum Berufseinstieg 45 000 Euro brutto im Jahr.

Eine weitere gute Quelle für Gehaltsrecherchen ist Gehalt.de*. Laut Gehalt.de beträgt das Gehalt eines Bilanzbuchhalters bzw. einer Bilanzbuchhalterin zwischen nicht ganz 3000 Euro und etwas über 4000 Euro brutto. Dabei ist das Durchschnittseinkommen in Bayern mit 3700 Euro und in Baden-Württemberg mit nicht ganz 3900 Euro recht hoch. In Sachsen hingegen beträgt das Durchschnittseinkommen nicht einmal 2900 Euro.

Diese hohe Gehaltspanne zwischen weniger al 3000 Euro und fast 4000 Euro brutto hat viele Gründe. So ist das Gehalt nicht in jeder Region gleich. Außerdem spielen Faktoren wie Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Branche und viele weitere Faktoren eine Rolle. Je mehr Erfahrung du hast und je größer das Unternehmen in welchem du tätig bist, desto höher ist das Einkommen.

Auch das Geschlecht spielt heute leider immer noch eine Rolle. So verdient eine Bilanzbuchhalterin weniger Geld als ein Bilanzbuchhalter.

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