Eine Karriere ist kein Selbstläufer. Wenn du beruflich etwas erreichen möchtest, dann ist regelmäßige Weiterbildung das A und O. Auch ich habe einmal klein angefangen. Ich war nur auf der Hauptschule. Selbst da war ich nicht besonders gut. Nach meiner Schulzeit absolvierte ich eine Ausbildung im Handwerk.

Im Laufe der Zeit merkte ich, dass ich ohne gute Bildung nichts erreichen kann. Deshalb entschied ich mit, auch durch die Hilfe eines Bekannten, eine Weiterbildung zu machen. Die erste Weiterbildung war ein Fernkurs zum Verkaufsleiter beim ILS. Auch wenn mir dies damals nicht so viel brachte, war ich auf dem Geschmack gekommen.

Ich machte verschiedene Weiterbildungen und auch die Aufstiegsfortbildungen zum Fachwirt und sogar zum Betriebswirt. Du siehst, dass viele Dinge möglich sind, wenn man möchte und Gas gibt. Darum soll es hier jedoch nicht gehen.

Ich möchte dir hier die Fortbildung zum Fachwirt näherbringen. Dies soll dir dabei helfen für dich die richtige Entscheidung zu treffen. 


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Was macht ein Fachwirt?

Bei der Fortbildung zum Fachwirt, handelt es sich um eine sogenannte Aufstiegsfortbildung. Diese wird in verschiedenen Fachrichtungen angeboten. Es gibt also nicht den Fachwirt, sondern viele verschiedene.

Genau deshalb, sind auch die Aufgaben unterschiedlich. Grob kann man jedoch sagen bzw. schreiben, dass ein Fachwirt besondere Spezialistenaufgaben oder Führungsaufgaben in Unternehmen und anderen Organisationen übernimmt.

Das kann beispielsweise in der Buchhaltung sein. Das kann aber auch im Controlling, im Einkauf, Vertrieb oder anderen Bereichen der Fall sein. Meistens handelt es sich dabei um gehobene Fachaufgaben oder Führungsaufgaben bis ins mittlere Management.

So sind Fachwirte nicht selten als Filialeiter im Einzelhandel tätig, wenn sie diese Richtung wählen. Auch in der Fertigung gibt es Fachwirte. Dazu ist dann meist eine Fortbildung zum Geprüften Industriefachwirt notwendig.

Mit dem Abschluss zum Fachwirt steigst du in der Regel beruflich auf. Du übernimmst anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben.

Du merkst schon, dass es viele Möglichkeiten gibt. Die Aufstiegsfortbildung lohnt sich dabei in aller Regel. Wichtig ist, dass du dir vor der Fortbildung zum Fachwirt Gedanken darüber machst, was du erreichen möchtest. Sehr oft hängt dies natürlich auch von deiner Vorerfahrung und deinen weiteren Qualifikationen ab.

Warum sollte man Fachwirt werden?

Meiner Meinung nach gibt es viele Gründe, die für eine Fortbildung zum Fachwirt sprechen. Ein Grund ist die Anerkennung. Ein Fachwirt eine staatlich anerkannte Fortbildung. Mit dieser hast du weitere Möglichkeiten, auf die ich später noch eingehen möchte.

Außerdem sind vor allem die Fachwirtabschlüsse* der Industrie- und Handelskammern in den meisten Unternehmen bekannt. Durch die staatliche Anerkennung und die Bekanntheit, steigen jene mit diesem Abschluss in aller Regel auf. Dein Verantwortungsbereich wird in aller Regel steigen und du wirst auch mehr Geld verdienen.

Auch wenn man das Thema Allgemeinbildung betrachtet, lohnt sich der Fachwirt. So lernst du wirtschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen, lernst kaufmännisches Rechnen uvm. Das kannst du nicht nur im Beruf, sondern sehr oft auch im Alltag und im Gespräch mit anderen Menschen anwenden.

Du siehst Fortbildung lohnt sich. Die Qualifikation „Geprüfter Fachwirt“ ist eine lohnende Investition in die eigene Zukunft. Ohne regelmäßige Fort- und Weiterbildung wirst du schnell den Anschluss verlieren. Es kommen regelmäßige neue Technologien und auch rechtliche Gegebenheiten usw. verändern sich rasant.

Da solltest du auf jeden Fall auf dem Laufenden bleiben. Fortbildung ist das A und O. Es macht deinen Arbeitsplatz sicher und eine Aufstiegsfortbildung zum Fachwirt kann sogar deine Chance zum beruflichen Aufstieg sein.

Was ist ein Abschluss zum Fachwirt wert?

Regelmäßige Fort- und Weiterbildung ist unheimlich wichtig. Alleine von diesem Standpunkt aus gesehen ist eine Fortbildung zum Fachwirt sehr viel wert. Allerdings ist der Abschluss Geprüfter Fachwirt nicht nur eine einfache Fortbildung mit Teilnahmebescheinigung. Wenn du Prüfungen schaffst und dich Fachwirt nennen darfst, erwirbst du damit einen staatlich anerkannten Fortbildungsabschluss. Dieser ist laut Deutschen Qualifikationsrahmen auf dem Niveau eines akademischen Bachelorabschlusses. Das heißt die Abschlüsse sind von der Wertigkeit her gleich.

Wenn wir uns jedoch in den Unternehmen umschauen entspricht das nicht überall der Wahrheit. Besonders in größeren Unternehmen, wo das meiste Geld bezahlt wird haben Akademiker die Nasse vorne. Schauen wir uns in der Vorstandsetage solcher Unternehmen um, dann finden wir dort kaum bis überhaupt keinen Fachwirt.

In kleinen und mittleren Unternehmen haben Fachwirte jedoch sehr gute Chancen. Das heißt nun nicht, dass du nicht auch als Fachwirt in großen Firmen Karriere machen kannst. Nur wirst du in solchen Unternehmen eher nicht so weit kommen, wie dies mit einem akademischen Abschluss der Fall ist.

Geprüfter Fachwirt - Fernstudium und Karriere machen

Sicherlich wird das geschriebene den einen oder anderen ärgern. Aber ich kann nur sagen, dass dies alles nach meiner Erfahrung und meiner Recherche so ist. Natürlich kann auch ein Fachwirt weit kommen und in manchen Unternehmen wird es Fachwirte geben, die weitergekommen sind als ein Akademiker. Die Regel ist das jedoch nicht immer.

Außerdem habe ich hier nicht miteinbezogen, dass es auch andere Qualifikationen und Erfahrung ankommt. So wird ein guter erfahrener Fachwirt, der sich regelmäßig weiterbildet und mehrere Jahre Erfahrung hat mehr Erfolg haben, als ein Bachelor, der kein Engagement zeigt. Was ich damit schreiben will ist, dass ein Abschluss wie Fachwirt oder Bachelor zwar wichtig ist, allerdings ist es nicht der alleinige Gradmesser für Erfolg und eine tolle Karriere. Es kommt auf das Gesamtbild eines Menschen an. Ein Abschluss ist immer nur ein Baustein, der für den Erfolg verantwortlich sein kann.

Welche Voraussetzungen braucht man um Fachwirt zu werden?

Es gibt Fortbildungen, ohne dafür Voraussetzungen erfüllen zu müssen. Bei der Aufstiegsfortbildung zum Geprüften Fachwirt ist das allerdings nicht so.

Wenn du Fachwirt werden möchtest, dann brauchst du dafür in der Regel erstmal eine kaufmännische Ausbildung. Außer du möchtest den Geprüften Technischen Fachwirt IHK machen. Diese spezielle Fortbildung kannst du auch mit einer gewerblich-technischen Ausbildung starten. Wenn du keine Berufsausbildung nachweisen kannst, dann brauchst du viel mehr Berufserfahrung als dies mit einer Ausbildung der Fall ist.

Neben deiner Berufsausbildung wird auch relevante Berufspraxis verlangt. Wenn du also beispielsweise Geprüfter Handelsfachwirt IHK werden möchtest, dann solltest du nicht nur eine relevante Ausbildung, sondern auch Berufserfahrung im Handel mitbringen.

Wenn du eine relevante Berufsausbildung hast, dann reicht dir ein Jahr, um zur Prüfung eines Fachwirts zugelassen zu werden. Wenn du eine Ausbildung in einem anderen Bereich, beispielsweise als Gärtner, Techniker, etc. hast, dann reicht dir ein Jahr nicht aus. In diesem Fall brauchst du 2 Jahre relevante Berufserfahrung.

Wenn du keine Berufsausbildung hast, dann brauchst du 4 Jahre Berufspraxis was schon eine ziemlich lange Zeit ist. Wenn du jedoch das Ziel Fachwirt hast, solltest du den Weg gehen. Für Fortbildung ist es nie zu spät und es gibt einen Weg wenn man will.

Zur Teilprüfung “Wirtschaftsbezogene Qualifikationen” oder „Technische Qualifikationen“ ist zuzulassen, wer
– eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten dreijährigen kaufmännischen, verwaltenden oder gewerblich-technischen Ausbildungsberuf oder
– eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis im kaufmännischen oder gewerblich-technischen Bereich oder
– eine mindestens vierjährige Berufspraxis im kaufmännischen oder gewerblich-technischen Bereich nachweist.

Zur Teilprüfung “Handlungsspezifische Qualifikationen” ist zuzulassen, wer die Teilprüfung “Wirtschaftsbezogene Qualifikationen” und „Technische Qualifikationen“ erfolgreich abgelegt hat und ein weiteres Jahr Berufspraxis nachweist.
Quelle: IHK-Wissen (22.06.2019)

Wie lange dauert ein Fachwirt?

Da in der Regel alle Fachwirte einen ähnlichen Aufbau haben, ist auch die zeitliche Belastung identisch. Das heißt, dass du beispielsweise für einen Wirtschaftsfachwirt genauso lange brauchen wirst, wie für einen Technischen Fachwirt oder einen Geprüften Industriefachwirt IHK.

Was jedoch schon Auswirkung hat, ist die Form, in der du deine Fortbildung machst. In Vollzeit bist du viel schneller fertig als dies in Teilzeit oder per Fernstudium der Fall ist. Wenn du beispielsweise deinen Wirtschaftsfachwirt per Vollzeitstudium an der IHK-Akademie in Ostbayern machst, dann dauert das Ganze etwa 6 Monate. Wenn du den Geprüften Wirtschaftsfachwirt IHK hingegen in Teilzeit machst, dann musst du dafür etwa zwei Jahre einplanen.

In der dritten Form, wenn du deinen Fachwirt beispielsweise per Fernkurs* machst, dann musst du 18 Monate einplanen. Der große Vorteil eines Teilzeitkurses und auch des Fernstudiums ist, dass du neben deinem Job Fachwirt werden kannst. Mit einem Vollzeitkurs ist das so nicht möglich. Ein Vollzeitkurs lohnt sich meist nur, wenn du gerade keinen Job hast. Auch wenn du sowieso einen beruflichen Neustart planst, kann ein Vollzeitkurs durchaus sinnvoll sein. In so einem Fall bist du schneller fertig. Ein weiterer Vorteil eines Vollzeitkurses ist, dass du dich voll auf das Lernen konzentrieren kannst.

Wie du deinen Fachwirt machst musst du für dich entscheiden. Sowohl ein Fernkurs als auch Teilzeit oder ein Fernkurs per Vollzeit hat Vorteile und Nachteile. Der Vorteil eines Fernkurses ist die große Flexibilität. Du kannst zeit- und ortsunabhängig lernen. Bis auf wenige Seminare bist du frei und kannst lernen wann und wo du möchtest. Der Nachteil ist, dass du viel mehr auf die allein gestellt bist. Du musst dich im Fernstudium selber motivieren können.

“Du kannst den Fachwirt in Vollzeit, Teilzeit oder per Fernstudium machen. Je nach Art, wirst du unterschiedlich lange brauchen.

Welcher Fachwirt macht wann Sinn?

Es gibt viele verschiedene Abschlüsse zum Fachwirt. Die bekanntesten sind der Geprüfte Handelsfachwirt IHK, der Geprüfte Wirtschaftsfachwirt IHK oder auch der Geprüfte Industriefachwirt IHK. Welcher der Abschlüsse am meisten Sinn macht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein wichtiger Faktor ist das was du bereits mitbringst. Du hast gerade gelesen, dass du für die Fortbildung zum Fachwirt Voraussetzungen mitbringen musst.

Wenn du diese nicht hast, ist das Ganze erstmal nicht möglich. Welchen Fachwirt du machen kannst, hängt also von deinen Voraussetzungen ab. Ein weiterer Faktor sind deine Ziele. Was willst du mit deiner Fortbildung erreichen? Diese Frage solltest du dir vor deiner Aufstiegsfortbildung stellen und beantworten. Wenn du beispielsweise eine Aufgabe mit technischem Bezug wahrnehmen möchtest, dann ist der Geprüfte Technische Fachwirt IHK eine gute Lösung. Möchtest du dir gerne noch weitere Möglichkeiten offenhalten und dich noch nicht so richtig spezialisieren, dann ist der Wirtschaftsfachwirt als Allrounder eine gute Wahl.

Neben den Faktoren, die für oder gegen einen bestimmten Fachwirt eine Rolle spielen, ist auch das Angebot wichtig. So gibt es bestimmte Weiterbildungen bzw. Fortbildungen in deiner Region nicht und ein Fernstudium ist auch nicht möglich, dann musst du einen anderen Weg gehen, wenn es nicht anders möglich ist. In der Regel sollte dieser Einflussfaktor jedoch die geringste Rolle spielen. Denn wenn man was will, muss man auch was dafür tun. Das heißt dann auch mal lange Fahrtzeiten etc. für das Ziel in Kauf zu nehmen.

Von der Wertigkeit her sind alle Geprüften Fachwirte, welche du machen kannst auf demselben Niveau. Sie sind auf der Stufe 6 des DQR angesiedelt und damit gleichwertig mit dem akademischen Bachelorabschluss.

Was verdient ein Fachwirt?

Wenn du eine solch umfangreiche Fortbildung machst, dann soll sich das auch lohnen, richtig? Das tut es mit einem Abschluss zum Fachwirt in den meisten Fällen. Als Fachwirt übernimmst du anspruchsvolle Fachaufgaben oder steigst zu Führungskraft auf. Dadurch steigt dann auch dein Gehalt. Auch wenn es dafür keine Garantie gibt, schaffen diesen Sprung die meisten Absolventen.

Eine meiner Meinung nach gute Quelle, um sich über das Gehalt eines Fachwirt zu informieren ist www.weiterbildung-fachwirt.de/gehalt-fachwirt.

Auf dieser Seite findest du Angaben zum Gehalt der Fachwirtabschlüsse. Danach verdient ein Bankfachwirt 2800 Euro brutto im Durchschnitt. Als Immobilienfachwirt kannst du laut dieser Seite ca. 2750 Euro verdienen und als Technischer Fachwirt liegt das Gehalt bei etwa 2500 Euro brutto.

Abhängig ist das Ganze von verschiedenen Faktoren. So spielt die Region, in der du arbeitest, eine große Rolle. In Bayern und Hessen wird beispielsweise mehr verdient als in Sachsen oder Brandenburg. Einen weiteren sehr großen Einfluss auf das Gehalt hat die Größe des Unternehmens wo du als Fachwirt tätig bist. Weitere Einflussfaktoren sind deine Berufserfahrung, weitere Qualifikationen, die Branche, in der du arbeitest, usw.

Eine weitere sehr gute Quelle um sich über das Einkommen eines Fachwirts zu informieren ist Gehalt.de. Danach verdienen Fachwirte im Schnitt zwischen 2500 Euro und 3700 Euro brutto. Laut Gehalt.de wird dabei in Bayern mit 3100 Euro im Durchschnitt sehr gut bezahlt. In Niedersachsen beträgt das Gehalt hingegen nur ca. 2700 Euro brutto und damit um die 400 Euro weniger.

Du merkst schon, dass das Ganze nicht ganz so einfach ist wie man denkt. Dein Einkommen wird von vielen verschiedenen Faktoren abhängen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass du dir Ziele setzt. Wenn du kein Ziel hast, ist das eher schlecht. Weil du nicht weißt was auf dich zukommt.

Was kostet eine entsprechende Fortbildung?

Eine solche umfangreiche Aufstiegsfortbildung wie der Fachwirt, ist nicht billig. So kostet beispielsweise der Wirtschaftsfachwirt bei der IHK in Regensburg 2800 Euro zuzüglich Prüfungsgebühren und Lernmaterial. Der Geprüfte Technische Fachwirt kostet mit 3300 Euro zuzüglich Studiengebühren und Lernmaterial 500 Euro mehr. Genau wie diese beiden Kurse bewegen sich auch die anderen Fachwirtfortbildungen.

Der Handelsfachwirt kostet als Fernkurs beim ILS ca. 3200 Euro und der Geprüfte Fachwirt – Marketing der IHK kostet ebenfalls ca. 3200 Euro zuzüglich Prüfungsgebühren usw. Du merkst schon, dass die Preise ziemlich nahe zusammen liegen.

Natürlich ist das nicht gerade wenig Geld. Doch wie bereits erwähnt lohnt sich das Ganze. Durch einen beruflichen Aufstieg kannst du mehr verdienen. Eine weitere tolle Hilfe ist das sogenannte Aufstiegs-Bafög. Dies hilft dir dabei deine Aufstiegsfortbildung zu finanzieren. Dadurch kannst du einen Teil des Kurses als nicht rückzahlbaren Zuschuss und einen Teil als zinsgünstiges Darlehen. Natürlich sind auch alle weiteren Kosten rund um die Fortbildung fördern lassen.

Wenn du deine Aufstiegsfortbildung zum Fachwirt nicht in Teilzeit, sondern in Vollzeit machen möchtest, dann kannst du unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Förderung des Lebensunterhalts durch das Aufstiegs-Bafög bekommen.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Wie bereits geschrieben, gibt es als erste Möglichkeit das sogenannte Aufstiegs-Bafög. Früher hat das Aufstiegs-Bafög Meister-Bafög geheißen. Dies kannst du beantragen und für deine Aufstiegsfortbildung nutzen. Das Förderinstrument ist so aufgebaut, dass du einen Teil deiner Kosten für die Fortbildung als Zuschuss und den anderen Teil als zinsgünstiges Darlehen bekommst. Den Zuschuss brauchst du dann nicht zurückzahlen und das Darlehen musst du in kleinen Raten nach deiner Aufstiegsfortbildung zurückzahlen.

Neben den Fortbildungskosten kannst du unter gewissen Voraussetzungen auch die Lebensunterhaltskosten als Förderung bekommen. Das ist dann der Fall, wenn du einen Vollzeitkurs machst, während der Fortbildung kein Einkommen und geringes Vermögen hast. Mehr Infos zur Förderung bekommst du unter Aufstiegs-Bafög.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten hat ein Fachwirt?

Als Fachwirt hast du viel erreicht. Du hast in der Regel eine Ausbildung abgeschlossen. Außerdem hast du Berufserfahrung gesammelt und eine erste Aufstiegsfortbildung abgeschlossen. Doch ohne regelmäßige Weiterbildung verlieren wir heute schnell den Anschluss. Weiterbildung ist extrem wichtig. Nicht nur um die Karriereleiter hinaufzusteigen. Selbst für jene die nur den eigenen Arbeitsplatz sichern möchten, schaffen dies durch Weiterbildung besser.

Als Fachwirt muss bzw. sollte also noch nicht Schluss sein. Die nächste Möglichkeit, welche dir offen steht, wäre eine weitere Aufstiegsfortbildung zum Geprüften Betriebswirt IHK. Diese Fortbildung findest sich auf der 7 Stufe des DQR und damit auf dem Niveau eines akademischen Masterabschlusses. Beim Geprüften Betriebswirt IHK handelt es sich neben dem Technischen Betriebswirt, Geprüften Technischen Industriemanager IHK und gleichrangigen Abschlüssen um die derzeit höchste Fortbildungsebene für Berufspraktiker.

Neben dem Geprüften Betriebswirt IHK könntest du aber auch den Geprüften Betriebswirt HWO bei der Handwerkskammer machen. Auch diesen Abschluss findet sich auf der selben Ebene. Der Unterschied liegt in der Bildungseinrichtung und auch die Fortbildungsinhalte können unterschiedlich sein. Damit du weißt was auf dich zukommt, solltest du dir vor einer Kursbuchung die Inhalte genau anschauen.

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Wenn du keine weitere Aufstiegsfortbildung machen möchtest, dann stehen dir natürlich auch viele Möglichkeiten von Anpassungsweiterbildungen offen. So kannst du beispielsweise IT-Kenntnisse erwerben oder ausbauen. Auch Fremdsprachen sind heute unheimlich wichtig. Wie bereits mehrfach erwähnt, solltest du dir immer darüber bewusst sein, wo die Reise hingehen soll. Nur wenn du dein Ziel kennst, kannst du die richtige Weiterbildung für dich finden.

Auch als Fachwirt ist Weiterbildung wichtig. Du hast viele Möglichkeiten wie eine weitere Aufstiegsfortbildung zum Betriebswirt, eine Anpassungsweiterbildung oder ein Hochschulstudium

Kann man mit dem Fachwirt studieren?

Eine weitere Möglichkeit um sich als Fachwirt noch weiter zu qualifizieren, ist ein Hochschulstudium. Heute ist das auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife möglich. Wenn du einen Meister oder gleichwertigen Abschluss hast, ist das möglich. Da der Fachwirtabschluss auf der Meisterebene ist, ist dieser Weg offen. Was hierbei wichtig zu wissen ist, dass ein Hochschulstudium meist viel theoretischer ist. So solltest du dich auf alle Fälle fragen wie gut deine Kenntnisse in Mathe, Englisch und allgemein im theoretischen Lernen sind. Wenn du glaubst, dass du da noch nicht so fit bist, gibt es heute einige Anbieter die Brückenkurse anbieten.

Was du außerdem tun solltest, ist dich zu fragen was für ein Ziel du damit verfolgst. Ja, das habe ich gerade schon geschrieben. Doch das ist nun mal extrem wichtig. Wenn du berufstätig bist, dann wirst du neben deinem Beruf studieren wollen. Meist ist das nicht gerade günstig. Wenn du an einer Fern-FH studieren möchtest, können dabei schon mal mehr als 10 000 Euro nur für den Weg zum Bachelor zusammenkommen. So eine Investition soll gut überdacht werden und es muss ein Ziel dahinterstecken.

Welches Studium lohnt sich als Fachwirt?

Welches Studium sich als Fachwirt lohnt, hängt von deinen Zielen ab. Wenn du in Zukunft wissenschaftlich arbeiten möchtest, solltest du an einer Universität studieren und du musst auch den Master machen und promovieren.

Wenn du in einen neuen Bereich tätig werden möchtest, solltest du die entsprechende Richtung studieren usw. Du siehst, dass es von deinen Zielen abhängt. Was du auch wissen solltest ist, dass es auch nach einem Studium keine Garantie für Erfolg gibt. Deine Chancen werden sich erhöhen. Das steht fest. Allerdings ist es nicht so, dass du durch einen akademischen Abschluss einen Freifahrtschein bekommst.

Wenn du es ernst meist können sich deine Chancen auf alle Fälle erhöhen. Fachwirte findet man eher selten in Vorständen von großen Unternehmen Akademiker jedoch schon. Wenn dies dein Ziel ist, dann hast du mit einem akademischen Abschluss bessere Chancen. Auch wenn der Bachelor-Abschluss hier nicht ausreichen sollte.

Wo kann man einen Fachwirt machen?

Wenn du weißt, dass du Fachwirt werden möchtest, solltest du erstmal wissen welchen Fachwirt du machen möchtest. Als nächstes solltest du gezielt im Internet suchen. Dabei kannst du schon viele Anbieter ausmachen. So bieten die Industrie- und Handelskammern selber Kurse. Es gibt aber auch andere Bildungsanbieter.

Möchtest du deinen Fachwirt per Fernkurs bzw. Fernstudium machen, dann ist die Website der Zentralstelle für Fernunterricht eine gute Anlaufstelle. Ein Vorteil beim Fernstudium ist, dass du das Ganze meist 4 Wochen kostenlos testen kannst. Du bekommst hier einen Einblick ins lernen. So kannst du kostenlos herausbekommen ob diese Art des Lernens die Richtige für dich ist.

Was du auch tun kannst ist, dass du nach deiner Recherche im Netz, Anbieter, welchen die Fortbildung anbieten in deiner Nähe besuchst. Das hat den Vorteil, dass du dich so direkt vor Ort informieren kannst.

FAZIT:

Hier hast du viele wertvolle Informationen zur Fortbildung „Fachwirt“ bekommen. Das soll dir helfen eine Entscheidung für oder gegen eine Fortbildung zu treffen. Natürlich bin ich hier nur allgemein auf die Aufstiegsfortbildung eingegangen und nicht auf die jeweiligen Fachrichtungen. Dennoch wird dir dieser Text sehr unterstützen. Ich wünsche dir viel Erfolg mit deiner Fortbildung.

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