Aufstieg zum Industriemeister MetallLebenslange Weiterbildung ist aus unserem Berufsleben nicht mehr wegzudenken. Als erstes dient Fortbildung natürlich dem Erhalt des Arbeitsplatzes. Zu schnell ändern sich die Zeiten. Wer da nicht auf dem Laufenden ist, hat oft einen großen Nachteil. Einen weiteren Effekt den Weiterbildung mit sich bringt ist, dass dadurch die Aufstiegschancen steigen.

Für Berufspraktiker gibt es diesbezüglich spezielle Angebot die dem beruflichen Aufstieg dienen. Diese nennt man Aufstiegsfortbildungen. Eine der bekanntesten davon ist die Qualifikation des Industriemeisters. Diese beliebte und auch sehr anerkannte Fortbildung wird in verschiedenen Fachrichtungen angeboten.

Der Bekannteste unter diesen Fortbildungen, ist der „Industriemeister – Fachrichtung Metall“. Diese staatlich anerkannte Weiterbildung ist direkt auf die Bedürfnisse von Personen zu geschnitten, die eine abgeschlossene Berufsausbildung mit anschließender Erfahrung haben.
Um den Industriemeister der Fachrichtung Metall zu machen ist also eine Ausbildung im Metallbereich die Voraussetzung. Daneben muss in der Regel eine einschlägige Berufserfahrung vorhanden sein.

Die Berufsausbildung kann alternativ auch durch eine langjährige Erfahrung ersetzt werden. Auch Akademiker können unter gewissen Umständen an der Weiterbildung teilnehmen und die Prüfung zum Industriemeister machen


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Die Teilnahmevoraussetzungen auf einen Blick:

An der Prüfung im Prüfungsteil „Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen“ darf teilnehmen, wer Folgendes nachweist:
1. 1. Eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, der den Metallberufen zugeordnet werden kann oder
2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder
3. eine mindestens fünfjährige Berufspraxis.
Zur Prüfung im Prüfungsteil „Handlungsspezifische Qualifikationen“ ist zugelassen, wer Folgendes nachweist:
1. Das Ablegen der Prüfung des Prüfungsteils „Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen“ und
2. in den in oben genannten Fällen zu den dort genannten Praxiszeiten mindestens ein weiteres Jahr Berufspraxis.
Quelle: IHK Regensburg – 11.02.2014

 

Nutzen Sie das Meister-Bafög für Ihre Aufstiegsfortbildung?

Die Weiterbildung zum „Industriemeister Metall“ ist nicht gerade billig. Die IHK Regensburg verlangt z.B. 4400 Euro. In diesem Preis sind noch keine Fahrtkosten inbegriffen. In der Regel lohnt sich diese Investition allerdings, da ja ein Industriemeister oft viel mehr verdient als ein Facharbeiter oder Geselle. In Teilzeit dauert die Fortbildung ca. 2 Jahre. Wer den Industriemeister lieber in Vollzeit machen möchte, braucht dann mit einem halben Jahr entsprechend weniger. Neben diesen beiden Varianten, kann die Qualifikation aber auch per Fernstudium erworben werden. Dafür gibt es verschiedene Fernschulen, die eine Vorbereitung auf die IHK-Prüfung anbieten. Denn die Prüfung wird immer von der IHK abgenommen.
Einer der größten Vorteile ist die staatliche Förderung die sich Teilnehmern einer Aufstiegsfortbildung bietet. Es ist nämlich möglich Meister Bafög zu beantragen. Damit können Kursgebühren, Fahrtkosten und bei Vollzeitkursen oft auch die Lebensunterhaltungskosten gefördert werden. Wie die Förderung im Einzelnen aussieht, erfahren sie u.a. bei ihrem zuständigen Bafög-Amt oder natürlich der KFW-Bank die auch dafür zuständig ist. Beim Bafög-Amt muss dann auch die Förderung beantragt werden. Im groben sieht das Förderinstrument so aus, dass ein Teil als Zuschuss und der andere Teil als Darlehen gewährt wird. Außerdem gibt brauchen sie nicht gleich mit der Rückzahlung des Darlehens anfangen.

 

Karrieremöglichkeiten als Industriemeister Metall

Fortbildung zum Technischen Fachwirt IHKWer so eine umfangreiche Weiterbildung absolviert, macht dies in der Regel nicht ohne Hintergedanken. Wer endlich Industriemeister ist will auch Karriere machen. In den meisten ist das auch der Fall. Eine Garantie gibt es allerdings leider nicht.

In den meisten Fällen übernehmen die qualifizierten Meister Fach- und Führungsaufgaben in der metallverarbeitenden Industrie. Viele Meister sind als Gruppen- Abteilungs- oder sogar Produktionsleiter beschäftigt. Dabei kommt es nicht nur auf die Aufstiegsfortbildung selber, sondern auch auf andere Faktoren, z.B. die vorhergehende Berufsausbildung und die Erfahrung an.
Nach der Weiterbildung ist vor der Weiterbildung gilt auch für die meisten Meister. Denn wer nicht auf dem Laufenden bleibt- verliert schnell den Anschluss. Eine Möglichkeit sich auf dem Laufenden zu halten oder sich gar in eine Richtung zu spezialisieren sind Fachkurse. Diese werden u.a. auch von der IHK angeboten. So kann sich ein Industriemeister in einem ganz bestimmten Bereich unersetzlich machen.

 

Studium, Betriebswirt oder Industriemanager?

Für Meister gibt es aber auch die Möglichkeit sich betriebswirtschaftlich zu qualifizieren. Je höher ein Meister die Karriereleiter hinaufsteigt, desto wichtiger werden auch BWL-Kenntnisse. Besonders Disziplinen wie Rechnungswesen, Marketing und allgemeines kaufmännisches Verständnis, sollten ab einer gewissen Hierarchiestufe vorhanden sein. Die IHK hat dafür die Aufstiegsfortbildungen auf der obersten Stufe geschaffen. Dazu gehörn für den Meister der Technische Betriebswirt IHK und der Technische Industriemanager IHK. Mit diesen Qualifikationen erwirbt ein Berufspraktiker neben dem Facharbeiterbrief und dem Meisterbrief eine weitere Qualifikation die einen Industriemeister in ein noch besseres Licht rückt.
Nun habe ich bereits zwei mögliche Wege gezeigt, aber es gibt noch einen dritten Weg. Ein Meister kann nämlich auch an eine Hochschule gehen und dort eine akademische Richtung einschlagen. So kann ein Industriemeister der Fachrichtung Metall sogar noch bis zum akademischen Grad des Doktors kommen. Mit dem Meisterabschluss stehen also sehr viele Türen offen. Schon alleine deshalb sollte sich die Weiterbildung lohnen.

 

Was verdient ein Industriemeister Metall

Der Verdienst bzw. das Gehalt hängt immer von verschiedenen Faktoren ab. Die Größe des Unternehmens, die Region, die Berufserfahrung und das Verhandlungsgeschick sind nur eine Auswahl der Faktoren die ins Gehalt miteinfließen. Laut BerufeNet kann die tarifliche Bruttogrundvergütung zwischen 3155 Euro und 3428 Euro im Monat betragen.

Wenn sie als Industriemeister bei großen Unternehmen wie BMW, Audi oder Siemens arbeiten, dann wird das Einkommen weit höher sein, als wenn sie in einem mittleren oder gar kleinem Unternehmen mit nur wenigen Mitarbeitern arbeiten.

1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Ich kann euch diese Weiterbildung nur empfehlen! Mich hat sie beruflich ein ganzes Stück weiter gebracht und ich habe sehr viel dazu gelernt. Meine Weiterbildung zum Industriemeister Metall habe ich per Fernstudium bei https://www.fain.de/ erfolgreich absolviert. Ich kann es euch nur ans Herz legen, mit viel Willenskraft und Disziplin!

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