SEO Manager – digitale Berufe bieten ganz neue Möglichkeiten

SEO Manager – digitale Berufe bieten ganz neue Möglichkeiten

Für viele Unternehmen ist das Thema SEO weiterhin ein Buch mit sieben Siegeln, das sich permanent weiterentwickelt. Nicht nur die vergangenen Jahre brachten Herausforderungen mit sich, sondern auch die Gegenwart und die Zukunft. Um es auf den Punkt zu bringen: Eine optimale Online-Performance ist für viele Geschäftsmodelle der Dreh- und Angelpunkt aller Aktivitäten. Rankt die eigene Unternehmenswebseite nicht hoch bei Google, dann kann das Unternehmen nicht optimal gefunden werden, womit der unternehmerische Erfolg massiv gefährdet ist. Bei der Ausbildung zw. Fortbildung zum SEO-Manager wird vermittelt, worauf es in den Zeiten der zunehmenden Digitalisierung ankommt und welche Anforderungen gestellt werden.

Was genau macht ein SEO-Manager?

Selbst wenn es sich bei der Suchmaschinenoptimierung „lediglich“ um eine Teilbranche des Online-Marketings handelt, so sind die Aufgabenbereiche sehr vielfältig. Darüber hinaus entwickelt sich die SEO kontinuierlich weiter, wie auch die Profis der SEO-Agentur in München aus eigener Erfahrung wissen, immer weiter. Dadurch kommen immer wieder neue Aufgaben und Anforderungen hinzu. Einzuteilen sind die Aufgaben des SEO Managers wie folgt:
Analysen Der SEO-Manager analysiert die Webseiten genau, wobei er die Struktur sowie die technischen Gegebenheiten einer   Webseite untersucht und Empfehlungen für die Optimierung entwickelt. Externe Faktoren werden in der OffPage-Analyse einer Webseite geprüft. Dieser Bereich bezieht sich oftmals auf die Backlinks und andere Verweise wie bspw. Erwähnungen. Außerdem beleuchten SEO-Manager in Konkurrenzanalysen die SEO-Performance der Mitbewerber.
Content (Inhalte) Zum Erfolg eines Internetauftritts tragen maßgeblich die Inhalte bei. Der SEO-Manager plant und verantwortet gemeinsam mit dem Content-Manager die Inhalte. Zumeist ist eine umfangreiche Keyword-Analyse der Ausgangspunkt, ebenso wie die Entwicklung einer Keyword-Strategie für einzelne Texte, den Blog, das Magazin oder die komplette Webseite. Dazu gehört nicht nur die SEO-Optimierung der Texte, sondern auch die von Bildern, Videos oder Dokumenten, wie z.B. PDF.
Steuerung Es spielt keine Rolle, ob eine Stelle als Content-Manager in einem Unternehmen angenommen wird, in einer Agentur oder als Freelancer – in der Regel gehört die Steuerung von internen oder externen Stakeholdern zur täglichen Arbeit des SEO Managers. Während der SEO-Manager in einem Unternehmen für die Auswahl von Inhalten, die Briefings sowie die        Steuerung von Mitarbeitern sowie externen Dienstleistern zuständig ist, arbeitet er in einer Agentur mit verschiedenen Kunden zusammen und koordiniert mehrere Projekte gleichzeitig. Dagegen arbeiten die Freelancer im SEO-Bereich zumeist projektbasiert mit Agenturen und Unternehmen zusammen. Ebenfalls gehört eine regelmäßige Abstimmung mit Partnern ebenfalls zur täglichen Arbeit.
Kontrolle Jegliche Maßnahmen, die ergriffen werden, muss ein SEO-Manager   kontinuierlich anhand von Kennzahlen kontrollieren. Nur so ist er in der Lage, den Erfolg zu messen und ggf. die Maßnahme neu auszurichten.  Unabdingbar dafür ist Google Analytics, aber auch andere Tools wie bspw. Google Search Console, Searchmetrics und Screaming Frog gehören in die Toolbox eines SEO Managers.

Die Voraussetzungen und Fähigkeiten

Bislang existiert noch keine konkrete Ausbildung oder Studium für den Beruf des SEO Managers. Aber es gibt in manchen Studiengängen ein Modul zur Suchmaschinenoptimierung. Beispielsweise bietet es sich an, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftswissenschaften oder Online-Marketing zu studieren und sich dann nebenbei fort- bzw. weiterzubilden. Aber es entwickeln sich auch immer mehr       Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich. Oft erfolgt der Einstieg in den Beruf des SEO-Manager über Praktika oder Trainee-Stellen. Das ist der Grund, warum es sinnvoll ist, bereits während des Studiums praktische Erfahrungen in Unternehmen zu sammeln. Aber der Beruf verlangt nichtsdestotrotz eine stetige Weiterbildung. Denn auch der  Beruf des SEO Managers unterliegt wie viele andere Berufe im IT-Bereich einem ständigen Wandel. Damit der SEO-Manager stets auf dem Stand der neuesten Entwicklungen ist, sollte er an Fortbildungen und Tagungen teilnehmen. Häufig werden bei diesen Veranstaltungen die Kompetenzen im  Bereich IT und Marketing erlangt.

Qualifikationen & Fähigkeiten

Als SEO-Manager sollte nicht nur über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen, sondern auch über verschiedene Fähigkeiten, um im Beruf erfolgreich zu sein: Affinität zu Technik & erste Programmierkenntnisse sind ein Teil der Fähigkeiten, die notwendig sind, aber auch Fachkenntnisse zur Suchmaschinenoptimierung in Theorie und Praxis werden vorausgesetzt. Zudem sollten Kenntnisse über die verschiedenen Tools vorhanden sein, wie bspw. für die Keyword-Recherche sowie der anschließenden Analyse. Die Umsetzung der Optimierung wird zumeist von anderen Bereichen übernommen und daher ist auch die Team-Fähigkeit eine wichtige Voraussetzung. Damit die Kollegen nicht das Gefühl erhalten, dass sie kritisiert werden und aus diesem Grund Anpassungen vorzunehmen sind, sind Empathie und Diplomatie gefragt. Das heißt: Der SEO-Manager ist kein Einzelkämpfer, sondern er muss sich mit verschiedenen Interessengruppen beschäftigen, um mit der Arbeit erfolgreich zu sein. Ebenfalls ist eine gute Kommunikationsfähigkeit gefragt, damit der SEO-Manager seinen Standpunkt verdeutlichen und zwischen den verschiedenen Interessenvertretern vermitteln kann. Ein SEO-Manager arbeitet unter einem großen Zeit- und Erfolgsdruck, da die Arbeit häufig durch  unangekündigte Änderungen der Suchmaschinen-Algorithmen unberechenbar ist. Aus diesem Grund gilt es, dass der SEO-Manager flexibel und belastbar ist, damit er sich immer wieder auf neue    Situationen einlassen kann.

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