Unternehmensberater – Unternehmen hilfreich zur Seite stehen

Unternehmensberater – Unternehmen hilfreich zur Seite stehen

Geraten Unternehmen in die Schieflage, bspw. aufgrund von Überschuldung, dann ist höchste Alarmstufe angesagt. In dem Fall müssen die Finanzen dringend überprüft werden. Dabei spielt der Faktor Zeit eine große Rolle. Denn nimmt ein Unternehmen rechtzeitig Hilfe an, kommuniziert mit den Geschäftspartnern und anderen Gläubigern, dann ist eine Insolvenz oder ein Firmenverkauf eventuell vermeidbar. Unternehmensberater (Consultant), stehen den Firmen aus unterschiedlichen Branchen in allen Belangen des Unternehmensalltags konzeptionell zur Seite.

Die „Ausbildung“ zum Unternehmensberater

Unternehmensberater haben oftmals ein BWL Studium absolvier, einen Master in Consulting oder einen anderen Studiengang mit wirtschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt abgeschlossen. Je nachdem, in welcher Branche sich der zukünftige Arbeitgeber spezialisiert hat, ist es möglich, selbst als Absolvent eines anderen Fachbereichs als Consultant zu arbeiten. Die Karriere teilt sich in zwei mögliche Wege:
  • Es werden zuerst Erfahrungen gesammelt in einem Unternehmen, um später die wertvollen Praxiskenntnisse in die Beratung mit einzubringen.
  • Oder direkt nach Abschluss des Studiums wird als Junior Berater in einer Unternehmensberatung der Karriereweg gestartet.
Da die Bezeichnung Unternehmensberater nicht geschützt ist, ist es zudem möglich, sich mit einer eigenen Agentur selbstständig zu machen.

Die Fortbildung zum Unternehmensberater

Viele Menschen entdecken das Berufsfeld Unternehmensberater für sich aufgrund der hohen Verdienstmöglichkeiten, denn die Consultants sind echte Top-Verdiener. Entsprechend möchten viele im Rahmen einer Fortbildung bzw. Umschulung entsprechend umsatteln. Aufgrund dessen dass es in Deutschland keine vorgeschriebene Ausbildung gibt, bestehen auch keine formalen Vorgaben in Hinsicht auf die Umschulung bzw. Fortbildung. Wer interessiert ist, der muss auf eigene Faust nach geeigneten Maßnahmen Ausschau halten, um so die erforderliche Fachkompetenz zu erwerben. Bevorzugt werden in diesem Bereich Absolventen der Betriebswirtschaftslehre und mitunter kann ein berufsbegleitendes BWL-Studium eine vielversprechende Umschulung darstellen.

Die Weiterbildung für Quersteinsteiger

Aufgrund des mangelnden bzw. nicht bestehenden Berufsschutzes muss in Deutschland niemand, eine Unternehmensberatung-Weiterbildung absolvieren und somit ohne entsprechende Qualifikation in diesen Bereich einsteigen - das ist jedoch nur rein theoretisch möglich. Quereinsteiger, die nach einer Umschulung bzw. Fortbildung Ausschau halten, denen stehen spezielle Weiterbildungen zur Auswahl. Von diesen können nicht nur Betriebswirte profitieren, sondern sogar Naturwissenschaftler, womit die Grundlage für eine vielversprechende Karriere gelegt wird. Eine existenzielle Basis für ein erfolgreiches Consulting ist die praktische Erfahrung im Beruf. Damit erhalten Quereinsteiger mit entsprechender Berufspraxis und Qualifikation gute Chancen, auf eine aussichtsreiche Laufbahn in der Wirtschaftsberatung.

Fernkurse Unternehmensberatung – eine berufsbegleitende Weiterbildung

Wer bereits als Unternehmensberater arbeitet und eine berufsbegleitende Weiterbildung sucht, für den bieten sich die Fernkurse „Unternehmensberatung“ an. Auch anderen interessierten Quereinsteigern kommt die hohe Flexibilität eines solchen Fernlehrgangs zugute, denn parallel zum Beruf ist es möglich, ein zweites Standbein aufzubauen und eine aussichtsreiche Karriere aufzubauen.

Was sind Aufgaben eines Unternehmensberaters?

Hauptsächlich besteht die Tätigkeit eines Consultants aus Projektaufträgen. Somit besteht kein klassisches Tagesgeschäft wie in den klassischen Berufen, sondern über mehrere Wochen oder Monate werden verschiedene Kunden beraten für die gearbeitet wird. Die Zielsetzungen, Tätigkeiten und Arbeitsorte wechseln und auch die Menschen mit denen als Unternehmensberater zusammengearbeitet wird.

Die Situation von Unternehmen analysieren

Es sind vielfältige Gründe, warum Unternehmen einen Consultant engagieren. Während einige der Betriebe ihre Kosten senken wollen, indem sie nach Möglichkeiten suchen, die Produktionsabläufe effektiver zu gestalten, sind andere „gezwungen“ diese zu senken, da ihnen die Überschuldung droht. Bei anderen Unternehmen greift eventuell das Marketing nicht wie gewünscht und suchen nach der richtigen Zielgruppe für ihre Produkte oder Dienstleistungen. Es kann auch der Fall eintreten, dass ein Betrieb an die Börse möchte und so muss analysiert werden, ob die Rahmenbedingungen dafür gegeben sind. Das zeigt, dass es an Abwechslung in diesem Job nicht mangelt.

Das Erstellen von Unternehmensstrategien

Sind die Stärken und Schwächen eines Unternehmens gefunden, dann werden von dem Consultant die Lösungsvorschläge für die Wünsche des Kunden konzipiert. Es wird überlegt, ob es möglich ist, Teilproduktionen auszulagern, ob spezielle Schulungen für die Mitarbeiter notwendig sind oder welche Schritte vorzunehmen sind, damit die Firma an die Börse gehen kann. Bei einer Überschuldung bzw. drohenden Insolvenz geht es darum, Lösungen zu finden, z.B. einen Firmenverkauf abzuwenden.

Die Projektergebnisse präsentieren und kommunizieren

Letztendlich gilt es, die Geschäftsleitung von dem Beratungskonzepte zu überzeugen. In Meetings präsentiert der Unternehmensberater seine Vorgehensweise und steht für Rückfragen zur Verfügung. Damit jeder im Betrieb hinter den Veränderungen bzw. der Vorgehensweise stehen, ist es wichtig, dass offen mit dem Kunden kommuniziert wird. Ebenfalls ist es wichtig, die Unternehmensleitung von dem Fortschritt der Tätigkeit auf dem Laufenden zu halten. Damit wird Widerständen gegen die eigene Arbeit möglichst früh gegenüber getreten.

Wie ist es um die Berufsaussichten bestellt?

Die Beraterbranche ist eine wachsende Branche und immer mehr Unternehmen setzen auf die externen Impulse und nutzen das Know-how der Unternehmensberater. Die vielfältigen Aufgaben des Consultant sind es, die diese Tätigkeit zu einem krisensicheren Job mit guten Aussichten für Akademiker sämtlicher Studienrichtungen machen. Hinzu kommt, dass nicht nur eine hohe Nachfrage an Beratern vorhanden ist, sondern bereits beim Einstieg kann mit einer guten Bezahlung gerechnet werden.

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